Projekt E-Mobilitätskonzept

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1. Energiestammtisch in der Partnerkommune

Das Thema E-Mobilität stand beim 1. Energiestammtisch in Saerbeck im Mittelpunkt. Weitere Themenschwerpunkte werden ab sofort am Stammtisch präsentiert und diskutiert.

 

Der Flecken Steyerberg hat sich vorgenommen, auch einen Energiestammtisch einzuführen, der sich mit den Themen Klimaschutz, Erneuerbare Energien, E-Mobilität, Bildung und Sensibilisierung und Fernwärme beschäftigen wird.


Hier finden Sie den gesamten Artikel in der örtlichen Presse:

Westfälische Nachrichten Energiestammtisch in der Heizzentrale

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WENaMo - (E-)Mobilitätskonzept geht in die politische Abstimmung

Die Gemeinde Saerbeck aus Nordrhein-Westfalen hat die ersten Schritte zur Einführung der E-Mobilität im ländlichen Raum getan. Der Beschluss ist gefasst und als erstes wird ein E-Pkw und drei Schnell-Ladesäulen für die Bürger beschafft. Guido Wallraven und Andreas Fischer (zweiter und vierter von rechts) haben in Saerbeck das Mobilitätskonzept vorgestellt.


Lesen Sie hier den Artikel aus der Münsterschen Zeitung vom 04.02.2018.

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Kurzleitfaden für Steyerberg und Liebenau

Das Konzept bildet mit dem Leitfaden für die beteiligten Gemeinden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung vor Ort. Die Maßnahmenblöcke „Haben“, „Teilen & Mitfahren", „Kombinieren“ und „Querschnittsaufgaben“ zeigen auf, wie die Verkehrsarten privater Verkehr, öffentlicher Bus- und Bahnverkehr, Radfahren und Zufußgehen gestärkt werden können.

 

Zur Verbesserung der Mobilität soll vor allem die Stärkung und der Ausbau des ÖPNV eine zentrale Rolle (Mobilitätsstation am ZOB in Steyerberg) spielen. Neben der Stärkung des ÖPNV bietet das „Kombinieren“ des Nahverkehrs mit anderen Verkehrsmitteln großes Potenzial. Hierzu wird angeregt, dem Nutzer durch eigenes Ausprobieren und Testen die vorhandenen Möglichkeiten zu vermitteln.

 

Darüber hinaus ist es elementar, die Bürger bei der Organisation vom „Teilen & Mitfahren“ zu unterstützen. Dies ist durch die Etablierung eines Carsharing-Angebots, das Reservieren von Stellplätzen für Fahrgemeinschaften und das Errichten von Mitfahrbänken über Vereine vorgesehen.

 

Vorwiegend für ältere Menschen bietet die z. B. Mitfahrbank die Möglichkeit, ohne großen Aufwand mobil zu bleiben, mit dem positiven Effekt durch Kommunikation im Auto an der Gesellschaft teilzuhaben.

 

Auch die Optimierung des Radverkehrs nimmt einen zentralen Stellenwert ein. Hierfür wurden Maßnahmen entwickelt, die das Abstellen der Fahrräder qualitativ aufwertet, aber auch dem Radverkehr mehr Raum im Straßenbild gibt. Außerdem resultiert aus den Maßnahmen eine Steigerung der Verkehrssicherheit.

 

Im Bereich „Haben“ ist der Flecken Steyerberg im öffentlichen Bereich bereits gut aufgestellt. Im privaten Bereich sollen weitere Lademöglichkeiten, z. B. bei Neubauten, ermöglicht werden.

Die Kommune will ihre Vorbildfunktion weiter fokussieren und durch den ständigen Dialog und eigenes Ausprobieren die Bürger animieren, sich mit dem Thema (E-) Mobilität auseinanderzusetzen.

Maßnahmen aus dem E-Mobilitätskonzept

Förderung von (E-) Mobilität

Für Verkehrswege, die bisher durch den motorisierten Individualverkehr zurückgelegt wurden, werden CO2-ärmere Alternativen aufgezeigt und umgesetzt werden. Hierzu zählen Maßnahmen zur Förderung von E-Mobilität.


Darüber hinaus soll es zu einer umweltverträglichen Verkehrsverlagerung kommen. Bei der Förderung von E-Mobilität ist zu beachten, dass das Pedelec auch bei ungünstigen Topografien und längeren Wegestrecken den Aktionsraum für den Radverkehr erweitern kann.

 

Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit

Damit die entwickelten Maßnahmen einen maximalen Konsens bei den Bürgern finden, ist es wichtig, diese in den Umsetzungsprozess mit einzubeziehen und durch Öffentlichkeitsarbeit die entwickelten Maßnahmen zu kommunizieren.

 

Abfrage von Wünschen und Vorschlägen der Bürger

Um sicherzustellen, dass sich die Maßnahmen auch zukünftig an den Wünschen der potenziellen Nutzer orientieren, ist die Abfrage von Wünschen – z. B. durch eine weitere Online-Befragung - sinnvoll.

 

Mobilitätsstation

Komfortable Mobilitätsangebote an einer Mobilitätsstation, wo man von privaten auf öffentliche Verkehrsmittel – und umgekehrt - umsteigen kann und funktionsfähige Wegenetze für alle Verkehrsteilnehmer, die die vorhandenen Angebote sinnvoll nutzen und somit zur Realisierung der Oberziele beitragen, sind geplant. Alltägliche Verhaltensmuster gilt es zu hinterfragen und den Bürger neue Perspektiven aufzuzeigen.

 

Verbesserung des Angebots

Das Handlungsziel Verbesserung des Angebots zielt darauf ab den Status quo in verschiedenen Sektoren auf dem heutigen Niveau mindestens zu halten, zu stärken und weiter auszubauen. Hierzu zählen das Angebot für umweltschonenden Verkehrsarten, eine Verbesserung der Infrastruktur aber auch eine verbesserte Kommunikation.

Die Bürgermeister Weber und Eisner mit Masterplanmanagerin Sabine Schröder vor einem E_Auto Klimastark

Einladung zur Bürgerbefragung im Flecken Steyerberg und in der Samtgemeinde Liebenau im Rahmen eines Modellvorhabens des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)


Mobilität garantiert die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und ist ein zentraler Baustein der kommunalen Infrastruktur. Um Mobilität insbesondere in unserem ländlichen Raum zu verbessern und darüber hinaus noch nachhaltig zu gestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die beiden Nachbarkommunen Flecken Steyerberg und die Samtgemeinde Liebenau haben sich Rahmen ihrer guten und langjährigen Zusammenarbeit jetzt auf den Weg gemacht, das Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ verstärkt zu untersuchen und dazu die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen zur Mitarbeit aufgerufen. „Wir würden Sie gerne davon überzeugen, mit uns gemeinsam tragfähige, bedarfsgerechte und zukunftsfähige Mobilitätsangebote zu entwickeln! Deshalb hoffen wir sehr, Sie für eine Befragung zu begeistern!“ sagt Walter Eisner, Samtgemeindebürgermeister von Liebenau. Heinz-Jürgen Weber, Bürgermeister des Flecken Steyerberg, ergänzt: „Wir stellen die Fragebögen auch postalisch zur Verfügung. Schön wäre es, wenn Sie uns unterstützen und die Fragen am Bildschirm per Internet beantworten. Dann geht die Auswertung automatisch und wir können Ihnen zeitnah am 28.08.2017 bei unserem Workshop die Ergebnisse vorstellen!“
In 3 Schritten zur Online-Befragung:


Dazu kann man den folgenden Link
https://www.hosting.grafstat.com/steyerberg/f/BefragungBuerger/index.htm


in den Internetbrowser übertragen. Der Link führt direkt zum Fragebogen. Einfach zur Beantwortung der Fragen auf das jeweilige Kästchen mit der linken Maustaste klicken und die Befragung mit „Abschicken“ beenden. Die Unternehmen in beiden Kommunen haben einen eigenen Fragebogen erhalten, den sie ebenfalls online ausfüllen können. Zur Beantwortung benötigt man höchstens 8 Minuten – 8 Minuten, die helfen, Mobilität vor Ort zu gestalten – auch im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.
„Dafür möchten wir uns schon jetzt bei Ihnen herzlich bedanken!“ sagt Sabine Schröder aus dem Fachbereich Klimaschutz, Tourismus und Personal des Flecken Steyerberg, die gemeinsam mit Joana Prelle von der Samtgemeinde Liebenau für die Bürgerinnen und Bürger bereitsteht, bei der Erfassung der Fragebögen zu helfen. Die Fragebögen können bis zum 20.08.2017 zurückgeschickt bzw. im Internet ausgefüllt werden.


Einladung zum thematischen Workshop:
Die Auswertung der Bürgerbefragung wird am 28. August 2017 in der Waldschule Steyerberg, Am Förstergarten 2, um 18:30 Uhr präsentiert. Ziel ist es, die Ergebnisse in Arbeitsgruppen gemeinsam zu hinterfragen und weiterzubearbeiten, so dass diese später in Maßnahmen oder auch weiterführenden Projekten zur Umsetzung kommen.
Jedermann ist herzlich eingeladen, an diesem öffentlichen Workshop teilzunehmen. Bei Interesse an der Mitwirkung im Workshop oder wenn Fragen zum Ausfüllen der Bögen, per Hand oder im Internet, bestehen, kann man sich telefonisch oder per E-Mail bei den Gemeindeverwaltungen melden.

Dafür und für sonstige Rückfragen wenden Sie sich an Frau Joana Prelle, Telefon 05023 2933 oder an Frau Sabine Schröder, Telefon 05764 960634.

Informationen zur Bürgerbefragung

Der Mensch muss und will sich fortbewegen. Ohne diese Möglichkeit ist die Bewältigung des alltäglichen Lebens nur schwer vorstell- und durchführbar. Die daraus resultierende Nachfrage nach Rohstoffen und Energieträgern wächst. Fossile Rohstoffe sind endlich. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass der Klimawandel durch eine höhere CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre beschleunigt wird.


Die Autoindustrie entwickelt an neuen zeitgemäßen schadstoffärmeren Motoren, während sie parallel nach umweltfreundlichen und bezahlbaren Alternativen zu Antrieben auf der Basis der Verbrennung von Kohlenstoff forscht. Denn die Weichen für den sicheren, umwelt- und klimafreundlichen Verkehr von morgen müssen schon heute gestellt werden.


Die Elektromobilität beinhaltet eines der erfolgsversprechendsten Konzepte für eine zukünftig umweltverträgliche Mobilität. Es geht um eine neue Wertschöpfungskette, die unter anderem auch die Energiewirtschaft, IT und Mobilitätsdienstleister umfasst.


Gelingt es zudem noch, die benötigte Energie aus regenerativen Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse zu gewinnen, machen Elektrofahrzeuge das Wunder möglich: Mobilität ohne Schadstoffausstoß.


Auch die Bundesregierung hat dies erkannt und deshalb hat die Bundeskanzlerin am 3. Mai 2010 in Berlin die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) ins Leben gerufen, um Elektromobilität in Deutschland entscheidend voran zu bringen und die Markteinführung innovativer Elektrofahrzeuge zu beschleunigen.

Viele Gründe sprechen für die Elektromobilität:

  • Klima- und Umweltschutzaspekte (CO2- und Schadstoffreduktion)

  • zukünftige Ausrichtung einer insbesondere für den Mittelstand in Deutschland wichtigen Industriesparte, dadurch Sicherung von bis zu einer Million Arbeitsplätzen

  • Reduzierung der Abhängigkeit von erdölbasierten Kraftstoffen

  • Der Strom für die Fahrzeuge soll aus erneuerbaren Energiequellen kommen. Für eine Million E-Fahrzeuge muss nach Angaben neuer Untersuchungen jährlich nur ca. 0,3 Prozent zusätzlicher Strom erzeugt werden. Gleichzeitig bieten langfristig die Batterien der E-Fahrzeuge die Chance, durch Speicherung von erneuerbaren Energien zur Netzstabilität beizutragen.

 

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