Klimaschutzkonzept

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Der Flecken Steyerberg hat ein neues Leitbild: „KlimaStark ... auf allen Linien“. Erarbeitet worden ist dieses im Zuge des Integrierten Klimaschutzkonzeptes, welches der Gemeinderat in jüngster Sitzung (....) beschloss. Damit positioniert sich der Flecken endgültig als klimafreundliche Kommune; mehrfach hat er das von offizieller Seite bereits bescheinigt bekommen. Der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel sollen künftig zwei „Hauptthemen in der kommunalen Entwicklung“ sein. 160 Seiten stark ist das Integrierte Klimaschutzkonzept, das ein Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Sweco rund ein Jahr lang erarbeitet hat. Es bilde die Klammer um alle bisherigen Ansätze in Sachen Klimaschutz und sei zugleich Handlungsempfehlung für künftige Entscheidungen, hieß es. Auch sei es Grundlage, um weitere Fördertöpfe anzapfen zu können. Das Konzept sei zugleich zwingend Voraussetzung für den Masterplan-Prozess; seit 1. Juli ist der Flecken „Masterplankommune 100% Klimaschutz“ und hat mit Sabine Schröder eine Masterplanmanagerin eingestellt. 42 Maßnahmen beinhalte das Konzept aktuell. Einige seien – wie beispielsweise das Fernwärmeprojekt – in der Mache, andere noch Zukunftsmusik.

Aus dem Konzept ableiten soll sich das energetische Quartierskonzept, das noch zu erarbeiten ist. Dieses wird auf den Ortsteil Steyerberg beschränkt, während das Integrierte Klimaschutzkonzept alle acht Ortsteile des Fleckens miteinbezieht. (....) 

„Es gibt meines Wissens keine deutsche Groß- oder Mittelstadt, die kein Klimaschutzkonzept hat. Auch die Landkreise haben fast alle eines. Kleinere Gemeinden sind es relativ wenige“, antwortete Planer Roland Stahn. „Wenn keiner anfängt, bleiben wir stehen“, kommentierte Bürgermeister Heinz-Jürgen Weber (....) und sagte zu den Kosten: „25000 bis 30000 Euro, davon bezahlen wir fünf Prozent.“ Der Rest wird mit Fördermitteln vom Bund finanziert. (Textauszug: DieHarke vom 29.08.2016)

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Stromfresser im Haushalt

Kommen Sie den "Stromfressern" in Ihrem Haushalt auf die Spur! Auch beim Fernsehen und "surfen" können clevere Verbraucher sparen. 

Fernseher, DVD-Player, Stereoanlage, Laptop und viele weitere Geräte ziehen reichlich Strom - sogar, wenn sie vermeintlich abgeschaltet sind. Kommen Sie deshalb den Stromfressern auf die Spur. Für einen durchschnittlichen Haushalt sieht die Rechnung so aus: Ein Fernseher wird normalerweise 4 Stunden pro Tag benutzt, er ist also 20 Stunden im Stand-by-Betrieb und das an ungefähr 330 Tagen im Jahr. Ein älteres Fernsehgerät zieht dabei permanent ca. 10 Watt und verbraucht damit im Jahr .... 66 kWh (10 Watt x 20 Stunden x 330 Tage). Das macht bei einem Strompreis von 25,91 ct/kWh immerhin 17,10 €/Jahr (66 kWh x 25,91 ct/kWh). 

Wenn man bedenkt wie viele Geräte im Haushalt im Stand-by-Betrieb laufen, summieren sich die Kosten und das nicht zu knapp. 

Übrigens: Wussten Sie, dass moderne LED-Fernseher die Stromkosten gegenüber Röhrengeräten um über 50% senken? Bei einer Bildschirmdiagonale von ca. 81 cm beträgt die Leistungsaufnahme eines Röhrengerätes ca. 160 Watt, ein neuer LED-Fernseher benötigt hingegen nur ca. 35 Watt. Ferner sollte man immer LCD-Fernseher Plasmageräten vorziehen, da letztere bei gleicher Bildschirmgröße bis zu 50% mehr an Energie benötigt.